Spätestens seit seinem Gewinn der angesehenen Young Concert Artists Auditions in New York 2012 und dem zweiten Preis beim Königin Elisabeth Wettbewerb in Brüssel 2015, gehört Aleksey Semenenko zur Weltelite der Violinisten. Gemeinsam mit der Pianistin Inna Firsova bilden die zwei ein festes Duo.
Die beiden Wahlkölner konzertierten u. a. in der Berliner Philharmonie im Rahmen des Musical Olympus Festival, im Schloss Elmau, beim Usedomer Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Korsholm-Festival in Finnland, dem internationalen Musikfestival in Cervo/Italien u.v.a. mehr. Beim 67. Dubrovnik Summer Festival gewannen sie als Duo den Jury- und Fernsehpreis Orlando als „Bestes Konzert“ des Festivals.
Im Humboldt-Saal begeisterten Aleksey Semenenko und Inna Firsova mit einem Programm, dass große Werke der Kammermusik von Ravel und Brahms mit weniger bekannten Stücken von Myroslav Skoryk und Aaron Copland verband. Mit Ravels Sonate Nr. 1 und der berühmten „Tzigane“-Rapsodie sowie der 2. Sonate für Klavier und Violine von Johannes Brahms gab es Kammermusik von höchster Qualität und Ausführung zu hören. Es war eine beeindruckende Darbietung eines ganz außergewöhnlichen Geigers und herausragender Pianistin.
Programm:
Maurice Ravel (1875-1937)
Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 in a-Moll (Sonate posthum, M.12)
Johannes Brahms (1833–1897)
Sonate für Klavier und Violine Nr. 2 A-Dur, op. 100
1. Allegro amabile
2. Andante tranquillo – Vivace – Andante – Vivace di più – Andante
3. Allegretto grazioso (quasi Andante)
- Pause -
Myroslav Skoryk (1938-2020)
Caprice für Violine-solo (1978)
Peter Tschaikowsky (1840-1893)
„Sérénade mélancolique“ op. 26
Aaron Copland (1900-1990)
Zwei Stücke für Violine und Klavier (1926)
1. Nocturne
2. Ukelele serenade
Maurice Ravel (1875-1937)
„Tzigane“
Rapsodie de concert M.76
Programmschwerpunkt 150-Jahre Maurice Ravel
Mit Maurice Ravel wurde vor 150 Jahren einer der bedeutendsten impressionistischen Komponisten geboren, das Eternum Saxophonquartett und Aleksey Semenenko und Inna Firsova gingen in ihren Programmen auf dieses wichtige Jubiläum ein.



